Montag
Briefpapier DatenUmsatzsteuer-Identifikationsnummer
Eine der gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben die Firmen und Unternehmen auf Briefpapier für Ihre geschäftliche Korrespondenz machen müssen, ist neben der korrekten Rechtsform des Firmennamens auch die sogenannte Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Das wird Ihnen und Ihren Mitarbeitern vielleicht nicht unbedingt bekannt gewesen sein und vielleicht finden Sie das auch nicht allzu einleuchtend. Was soll etwa einer Ihrer Kunden mit dieser Information anfangen und was geht Ihre Geschäftspartner das eigentlich an?
Die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, die auf Briefpapier in aller Regel abgekürzt wird mit Ust.IdNr. in Deutschland aber auch nur UID in Österreich, ist eine Kennzeichnung für Umsatzsteuerpflichtige, die im Übrigen EU weit eingeführt wurde und erkannt wird. Sie ist dazu gut den Finanzämter die Abrechnung der Umsatzsteuer zu erleichtern und gültig innerhalb des Binnenmarktes der EU. Jeder Unternehmer, der in der EU an irgendeiner Art des Warenverkehrs beteiligt ist, ob es sich nun um den Erhalt von Waren oder um den Versand handelt, braucht so eine Nummer und ist eben auch verpflichtet sie auf seinem Briefpapier an zu geben.
Wenn das auch auf Sie zutrifft, sollten Sie aber darauf Acht geben, dass Sie statt die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer auf Ihrem Briefpapier an zu geben, nicht aus Versehen etwas Falsches angeben. Es besteht nämlich Verwechslungsgefahr mit der Steuer-Identifikationsnummer, die vor Kurzem neu eingeführt wurde oder auch mit der ganz normalen Steuernummer, die zwar auch das Finanzamt vergibt, zu dem Zweck die Steuern, inklusive auch der Umsatzsteuer von den Steuerzahlern zu fordern, die aber trotzdem nicht identisch ist mit der hier besprochenen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer. Die Angabe der Nummer auf Ihrem Briefpapier kann im Übrigen für Sie auch schnelle Vorteile haben. Denn wenn Sie in ein EE-Land exportieren, wird Ihnen keine Umsatzsteuer berechnet, falls der Empfänger Ihrer Waren schon Umsatzsteuer in seinem eigenen Land zahlt. Und das wird automatisch angenommen, wenn der Empfänger seine eigene Nummer angegeben hat.
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